Offene Zweierbeziehung

Schauspiel von Dario Fo und Franca Rame

Frech und witzig werden die bitteren Wahrheiten über eine offene Zweierbeziehung serviert.
 

   

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Der männliche Teil der ehelichen Gemeinschaft versucht ihr, seiner langjährigen Angetrauten, den Unsinn der ehelichen Treue so zu erklären:
'Das mit der ehelichen Treue ist ein alter Zopf, ein menschenunwürdiges Postulat! Die Idee von der geschlossenen Zweierbeziehung in der Familie dient doch in Wahrheit bloß dazu, ihre enormen ökonomischen Vorteile zu verteidigen, also das Patriarchat! Ach was du willst einfach nicht einsehen, dass es für mich unproblematisch ist, wenn ich mit einer anderen Frau eine Beziehung habe, und gleichzeitig ein freundschaftliches Verhältnis mit dir ... und für dich Liebe fühle, Zärtlichkeit .. und vor allem Achtung!'

Mit verschiedensten Selbstmorddrohungen will sie seine Zuwendung erzwingen, lässt sich aber schließlich überzeugen. Wohin das führt? ....  

     

 

Kritik der Rhein-Neckar-Zeitung vom 09. 10. 1991

Es spielten

Uschi Barth, Rüdiger Spitzenberger, Franz Kapinus

Musik

Richard Spranz, Rüdiger Spitzenberger

Souffleur  

Franz Kapinus

Regie

Uschi Barth

Ton und Licht

Wolfgang Döngi