Der Vaterschaftsprozess des Zimmermanns
Josef Der Vorverkauf läuft!!!!!!!!!
Ephraim Kishons brillante Auseinandersetzung
mit der ewigen Frage nach der Herkunft von Gottes Sohn: In dieser köstlichen
Gerichtskomödie aus dem Jahre Null treten die Ankläger Maria und Josef und
Zeugen wie der Erzengel Gabriel, die Drei Weisen, der Heilige Geist, Lukas,
Johannes und sogar der Teufel auf. Die Paraderolle des Angeklagten aber spielt
ein altersloser, ehrwürdiger alter Herr, auch Gott im Himmel genannt...
Kishon weiß schließlich, wovon er spricht, denn er ist ein exzellenter Kenner
der Heiligen Schrift und schreibt seine Werke in der Sprache der Bibel. Für
jeden humorvollen Kishon-Fan und natürlich für bibelinteressierte Leser ist
diese herrliche Komödie einfach ein Muss.
und
Das Stück gilt als die brutalste Seelenentblößung der Bühnengeschichte: Die vier Figuren zerfleischen sich gegenseitig in geradezu überirdischer Bosheit. "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" spielt im Universitätsmilieu der amerikanischen Ostküste. Ein Kindervers, der nicht fröhlich klingt, so als würde sich ein Kind im Wald Mut zusprechen: "Wer hat Angst vorm bösen Wolf?" Die Erwachsenen machen daraus einen Partywitz, und weil sie gebildet sind und zynisch, ersetzen sie den Wolf durch eine literarische Figur: Virginia Woolf. Aber die Kinderangst ist geblieben.
Der Historiker George und seine Frau Martha kommen nachts um zwei von einer Party nach Hause, als Martha aus einer alkoholisierten Laune heraus mitteilt, dass sie, ohne George vorher gefragt zu haben, Gäste eingeladen hat: Der neue Biologiedozent Nick und seine Frau werden heute Nacht noch kurz vorbeischauen. Eine Aufeinanderfolge verletzender, perfider Spiele der Ehepartner beginnt: Martha stellt ihren Mann in Gegenwart der Gäste als kompletten Versager dar und flirtet nebenher mit dem jüngeren Nick. George kontert, indem er aufdeckt, dass Nick seine Frau allein aufgrund einer eingebildeten Schwangerschaft geheiratet hat. Psychische Folterungen der Ehepartner und alkoholische Exzesse folgen. Martha und George schlagen um sich, spielen mit der Angst des anderen, zeigen Hass, Abscheu und ihre tiefe Verbitterung.
Edward Albee wurde mit seinem sozialkritischen Ehedrama über Nacht berühmt, als es 1962 zum ersten Mal in den USA als Theaterstück aufgeführt wurde. Es gehört inzwischen zu den Bühnen-Klassikern des 20. Jahrhunderts. Berühmt ist auch die erfolgreiche Verfilmung mit der Idealbesetzung Elizabeth Taylor und ihrem kongenialen Partner und Ehemann Richard Burton.