Der Zauberer von Oz        

Musical von Maurizio Nobili (Musik) und Markus-Peter Gössler (Text)

aufgeführt von der Städtischen Musikschule Sinsheim in Kooperation mit der Sinsheimer Theaterkiste

"Öd, öd, öd - grau, grau, grau“ findet Dorothy ihr Leben auf der Farm in Kansas. Weder Tante Em noch ihre Freundinnen können sie von ihren Träumen abhalten. Schwärmend singt sie: "Über'm Regenbogen bleibt es klar, über'm Regenbogen wird alles Traumen wahr. Ach, käm ich mal auf diesen Pfad, wie gern ließ ich den Regen weit dahinten! In jenem Land, das keiner weiß, wo Kummer schmilzt wie Himbeereis, sollt ihr mich finden!"

Jäh wird sie aus ihren Träumen herausgerissen. Ein gewaltiger Sturm tritt auf und reißt sie mitsamt der Scheune mit - in das Land Oz, das hinter dem Regenbogen liegt.

Die Bewohner dieses zauberhaften Landes sind die Schlaraffen. Sie sind zunächst sehr erschrocken und erstaunt, aber zugleich auch erfreut, denn die Scheune fällt direkt auf die böse Hexe Envia und tötet sie. Nachdem Dorothy und die Schlaraffen Freundschaft geschlossen haben, möchte Dorothy doch wieder zurück nach Kansas. Aber wie? Die Schlaraffen meinen, Dorothy könne den mächtigen Zauberer von Oz um Rat zu fragen. Sie solle auch die roten Glitzerschuhe der bösen Hexe anziehen. Diese würden sie vor allem Bösen beschützen.

Dorothy macht sich auf den Weg. Unterwegs trifft sie eine Vogelscheuche, die glaubt, dumm zu sein, und deshalb mit zum Zauberer von Oz geht, damit er ihr Verstand gibt. Bald treffen sie auf einen Blechmann, der einen Löwen bedroht. Der Blechmann ist böse, weil er meint, keine Gefühle zu haben und der Löwe ist sehr ängstlich. Ihm fehlt es scheinbar an Mut. Beide schließen sich an. Zu Viert  gehen sie immer die Straße lang, um zum Zauberer von Oz zu gelangen, von dem sie hoffen, dass er ihnen Hirn, Herz und Mut geben wird.

Unterwegs bestehen sie große Abenteuer. Kahlidas, das sind Untertanen der getöteten bösen Hexe, bedrohen sie. Aber mit einer Idee der Vogelscheuche und dem Mut des Löwen können sie sich vor ihnen retten. Ja, mehr noch - der Blechmann hat so viel Mitleid mit diesen Geschöpfen, dass er sie sogar vor dem Einsinken in Treibsand rettet.  Als diese erfahren, dass ihre böse Herrin tot ist, sind die Kahlidas überglücklich.

Schließlich sind sie am Schloss des Zauberers von Oz angelangt. Die Wachen lassen sie einzeln vor. Jedem erscheint er in einer anderen Gestalt. Wie enttäuscht sind sie aber letztendlich, dass er ihnen nur helfen wird, wenn sie die zweite böse Hexe Vánita getötet haben. Wieder machen sie sich auf den Weg.

Unterwegs durchqueren sie ein Mohnfeld. Die Mohnblumen bekamen von der bösen Hexe Vánita einen so betörenden Duft, dass alle Vier einschlafen. Nun ist es ein Leichtes, sie gefangen zu nehmen. Das erledigen ihre untergebenen Affen. Vánita will mit einem Feuerstrahl die Vogelscheuche verbrennen. Schnell reagiert Dorothy und löscht die Strohfrau mit Wasser. Einige Spritzer allerdings bekommt die böse Hexe ab und …. sie schmilzt. Wasser nämlich ist das einzige Mittel, Vánita zu beseitigen.

 

Freudig eilen Dorothy, die Vogelscheuche, der Blechmann und der Löwe zu dem Zauberer von Oz, damit er sein Versprechen einlösen soll. Dort aber erfahren sie, dass er ein Schwindler ist. Auch er ist ein Mensch wie Dorothy, war Puppenspieler und landete Jahre zuvor auch durch einen Sturm mit seinem Ballon in Oz. Mit seinen kleinen Tricks konnte er die Schlaraffen täuschen. Alle sahen in ihm den großen Zauberer. Das gefiel und gefällt ihm. Aber - Ende gut, alles gut: Der Löwe kehrt in sein Tierreich zurück, bezwingt die böse Spinne Gorgu und zeigt sich so als wahrer König der Tiere. Er hat nun wieder Mut, wie auch der Blechmann Gefühl hat, denn er hat sich nicht nur in die hübsche Vogelscheuche verliebt, ihm tut auch so vieles Leid. Der Vogelscheuche wird bewusst, dass ihr zu verdanken ist, dass durch ihre guten Ideen, ihren Verstand so Vieles gelungen ist. Und Dorothy? Die gute Hexe Glinda taucht auf und erklärt ihr, dass sie nur ihre Zauberschuhe zusammenschlagen muss, dann kehrt sie zurück zu ihrer geliebten Tante Em nach Kansas. Allerdings gibt es kein Zurück mehr. Mit Wehmut nehmen alle Abschied voneinander. Dennoch alle sind glücklich, denn alle haben gelernt, dass in ihnen Herz, Verstand und Mut innewohnt.

 

DOROTHY- Nathalie Hack

TANTE EM - Lena Kaufmann   

7 MÄDCHEN- Julia Effern, Ariane Jackisch, Rahel Kamps, Liz Antonia Karl (im Wechsel mit: Marlene Demuth), Stina-Marie Lutz, Lea Meissner, Melanie Obers, Leonie Sigmund

8 SCHLARAFFEN im 1. Akt  - Eleni Welker, Maurizio Häfele, Alessia Häfele, Marlene Hansen, Lisa-Marie Mielke, Emilia Escalante, Melanie Steiner, Laura Häußler

2 SCHLARAFFEN im 2. Akt - Marlene Hansen, Melanie Steiner

VOGELSCHEUCHE - Svenja Krispien 

BLECHMANN - Philipp Uhler 

LÖWE - Maren Abele   

6 KALIDAHS - Oscar Pilarski, Luisa Häußler, Paulina Albig, Pauline Becker, Liam Schüle, Eduard Metzler 

4 WACHEN - Antonia Becker, Maximilian Bruder, Max Karrer, Tristan Pilarski  

OZ - Benjamin Hack + Stina-Marie Lutz, Oskar Pilarski

3x VÁNITA,  böse Hexe des Westens 

groß - Rebecca Kruse; mittel - Emilia Escalante; klein - Carla Huxel

AFFENKÖNIG - Dariel Pena Ruiz   

9 AFFEN - Paulina Albig, Pauline Becker, Antonia Becker, Maximilian Bruder, Luisa Häußler, Max Karrer, Eduard Metzler, Tristan Pilarski, Oscar Pilarski

FUCHS - Maurizio Häfele

14 TIERE - Marlene Demuth (Katze), Julia Effern (Rabe), Mathilda Escalante (Katze), Cecile Ette-Ruiz (Schmetterling), Celine Ette-Ruiz (Maus),  Ariane Jackisch (Jaguar), Rahel Kamps (Schmetterling), Liz Antonia Karl (Hase), Stina-Marie Lutz (gr. Drachen), Melanie Obers(Tiger), Nicole Schneider (Maikäfer),  Leonie Sigmund (braune Fledermaus),  Theresa Sitzler (Maikäfer),  Aileen Weber (Schmetterling)    

SPINNE - Alessia Häfele, Laura Häußler, Lea Meissner, Lisa-Marie Mielke, Eleni Welker, Liam Schüle 

GLINDA, gute Hexe - Laura Langer

12 MOHNBLUMEN - Marlene Demuth, Mathilda Escalante, Cecile Ette-Ruiz, Celine Ette-Ruiz, Mia Heymanns, Carla Huxel, Liz Antonia Karl, Jeanine Krüger, Nicole Schneider, Theresa Sitzler, Aileen Weber, Greta Zimmermann

Maske, Kostüme - Leitung: Anke Palmer

Bühnen(um-)bau - Leitung: Traugott Stein; Stift Sunisheim

Orchester der Städtischen Musikschule

musikalische Leitung: Sabine Ortelt

Regie, Bühnenbild, Textbearbeitung: Uschi Barth

Kritik der Rhein-Neckar-Zeitung vom 27. 02. 2012

gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport ber den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.