Andorra

von Max Frisch

   

       

Das Stück zeigt exemplarisch in zwölf Bildern die Diskriminierung und Verfolgung wehrloser Minderheiten.
Hauptthema ist das Schicksal eines Außenseiters in einer Kleingruppe. Am Beispiel des sogenannten Jud Andri wird transparent, welche Wirkmechanismen durch die Vorurteile der Bürger Andorras in Gang gesetzt werden. Da alle Andorraner Andri für einen Juden halten, muss Andri ein Jude sein. Selbst Andri fühlt sich allmählich anders, jüdisch. Dieses Anderssein lässt ihn bequem zum Sündenbock machen. Schuldig am tragischen Schicksal Andris fühlt sich keiner der Andorraner. So wurde es ja nicht gewollt.

Kritik der Rhein-Neckar-Zeitung

 

 

Es spielten

Uschi Barth, Hanne Tschakert, Elvira Haller, Gerhard Ille, Eugen Leinberger,Horst Huth, Sandra Schmitt, Lothar Gärtner, Alexander Hertel, Markus Münch, Christian Hermann, Richard Herbold, Rahel Bruder, Beate Kernbach, Verena Mrasek, Isabel Schonath, Victoria Schulz,Daniela Wolbert, Jan Zöller, Peter Hesch, Karlheinz Tschakert

Souffleuse

Rosemarie Spitzenberger

Ton und Licht

Alexander Barth, Martin Heinrich

Musik

Axel Würzburger

Regie

Uschi Barth

gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.